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Avacon unterstützt Landkreis Hildesheim bei Ausbau der Elektromobilität

10.04.2019

Landrat Olaf Levonen stellte zwei neue Elektro-Dienstfahrzeuge vor, deren Anschaffung von Avacon finanziell gefördert wurde

Der Landkreis Hildesheim ist künftig verstärkt elektromobil unterwegs und hat sich zu diesem Zweck zwei neue Fahrzeuge vom Typ VW Golf zugelegt, die für Dienstfahrten der Landkreisverwaltung genutzt werden sollen. Bei der Anschaffung der neuen Fahrzeuge hat Avacon den Landkreis finanziell unterstützt. Für Gebietskörperschaften bietet das Unternehmen ein Förderprogramm für den Erwerb von Elektro- oder Hybridautos an. Entschließt sich eine Kommune oder ein Landkreis dazu, ein solches Fahrzeug zu leasen, so gibt Avacon drei Jahre lang monatlich 100 Euro dazu.

Bei einem Vor-Ort-Termin stellten Landrat Olaf Levonen und Fuhrparkleiter Lars Wedekind die neuen Fahrzeuge vor. Dabei berichtete Olaf Levonen, dass die ersten Erfahrungen durchweg positiv ausgefallen sind: „Mit den E-Autos setzten wir ein gut sichtbares Zeichen für den Klimaschutz und ein modernes Verkehrskonzept. Elektromobilität zu fördern ist ein Ziel des Landkreises Hildesheim. Kreistag und Kreisverwaltung haben in diese Richtung bereits einige Beschlüsse gefasst und Maßnahmen eingeleitet.“

Doch noch ist die Zahl derer, die Elektrofahrzeuge nutzen, überschaubar. Interesse am neuen Antrieb ist zwar bei vielen Autofahrern vorhanden, doch ebenso besteht auch noch ein großer Informationsbedarf. Hier sehen sich Avacon als Netzbetreiber und die Landkreisverwaltung in einer Vorreiterrolle und wollen mit gutem Beispiel vorangehen. So soll Elektromobilität für die Bürger greifbar gemacht und als neue Chance vermittelt werden.

„Für viele Landkreise und Kommunen, die ihren Fuhrpark zumindest teilweise elektrifizieren wollen, sind knappe Finanzen ein Hindernis. Die Umweltprämie der Bundesregierung reicht noch nicht für eine positive Kaufentscheidung aus. Unser ergänzendes Förderprogramm zur Anschaffung von Elektroautos kommt daher bei den Gebietskörperschaften gut an“, erläuterte Avacon-Kommunalreferent Harald Schliestedt. Er betonte: „Um Elektromobilität noch attraktiver zu machen und den E-Mobilisten ein möglichst dichtes Netz von Lademöglichkeiten zu bieten, ist eine ausreichende Zahl öffentlich zugänglicher Ladesäulen nötig.“

Avacon ist deshalb auch als Dienstleister für Kommunen, Unternehmen und Privatkunden tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. Dazu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inclusive Abrechnung und Störungsbeseitigung.

Das Unternehmen will selbst aber auch mit gutem Beispiel vorangehen und die Flotte seiner Firmen-Fahrzeuge in den nächsten Jahren nahezu vollständig auf E-Fahrzeuge umstellen. „Wir wollen E-Mobilität vorleben“, so Harald Schliestedt. „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen, zu interessieren und hoffentlich auch zu begeistern.“

Avacon hat bereits im Jahr 2009 die ersten Elektroautos angeschafft, um eigene Erfahrungen zu sammeln, sowie in verschiedenen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen. Bei den Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, der im Laufe der Zeit bei den Fahrzeugen erzielt werden konnte, vor allem in Hinsicht auf die Reichweite und den Komfort.

Ralph Montag

Pressesprecher für Helmstedt, Salzgitter, Sarstedt und Schöningen

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