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Hochwasserschutz als Bildwand

10.04.2019

Schutzwand um Avacon-Umspannwerk ist Hingucker und begrüßt Burg-Besucher

Um das Umspannwerk in der Niegripper Chaussee dauerhaft vor Hochwasser zu schützen, hat Avacon rund um das Gelände eine Hochwasser-Schutzmauer errichtet. Für die Türen und Tore sind mobile Schutzwände eingelagert, die bei drohendem Hochwasser das Umspannwerk komplett „dicht“ machen.   

Die Schutzmauer sorgt nicht nur für eine sichere Stromversorgung. Avacon beauftragte Fassadengestalter aus Potsdam, die aus den sichtbaren Seiten der mehr als 300 Meter langen Schutzwand eine Bildergalerie machten. Aus Richtung Schartau oder Niegripp kommend, ist sie damit nicht nur ein Hingucker, sondern heißt die Kommenden auch in Burg willkommen.

„Wir verschönern schon seit vielen Jahren ausgewählte Trafostationen in unserem Netzgebiet mit passenden Motiven. Diese Aktion kommt bei den Kommunen und deren Bürgern sehr gut an. Die Stationen sind schön anzuschauen und die Motive haben immer Ortsbezug. Daher haben wir uns entschieden, auch die Hochwasser-Schutzmauer gestalten zu lassen“, sagte Frank Behrend von Avacon.

Das die Schutzwand erforderlich ist, haben die beiden Rekord-Hochwasser 2002 und 2013 gezeigt. In beiden Fällen wurde damals zum Schutz der technischen Anlage ein Erdwall um das gesamte Umspannwerk gebaut, der aufwändig und mit hohen Kosten verbunden war. Aus diesem Grund hatte sich Avacon für eine dauerhafte Lösung und damit für den Bau einer Hochwasser-Schutzwand entschieden. Die Kosten beliefen sich auf 530.000 Euro. „Mit dieser Investition sind wir gut für die Zukunft gerüstet, auch wenn wir hoffen, die Schutzwand nie wirklich zu brauchen“, sagte Behrend.

Das 110-/20-/15-kV-Umspannwerk versorgt die Stadt Burg sowie das Umland. Avacon versorgt als vorgelagerter Netzbetreiber die Stadtwerke Burg Energienetze mit einer Spannung von 15 und 20 kV. Weiterhin ist die Firma Propapier direkt an das Umspannwerk angeschlossen. Im Gebiet des Umspannwerkes speisen dezentrale Energieanlagen rund 40 MW Erzeugungsleistung in das Nieder- und Mittelspannungsnetz von Avacon ein.  

Corinna Hinkel

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