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Avacon nimmt innovative Ladesäule für E-Kfz in Bassum in Betrieb

07.11.2017

Die neue Ladesäule befindet sich in der Industriestraße in Bassum.
Kooperationsprojekt mit Stadt Bassum fördert Elektromobilität vor Ort

Der Energiedienstleister Avacon errichtet in den nächsten Wochen insgesamt 15 innovative Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Eine dieser Säulen wurde am 7. November in Bassum auf dem Gelände der Firma VideoART aufgestellt. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, was beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht. Für die Ladesäule wird ausschließlich Ökostrom beschafft. Ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal ist der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger oder Kunden auffällig präsentiert werden können. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke ist möglich, was zur Refinanzierung der Ladesäule beitragen soll. 

Die Kooperation zwischen Avacon, der Stadt Bassum und der Firma VideoART sieht vor, dass Avacon Eigentümer und Betreiber der Ladesäule ist. Das Gelände, auf dem die neue Ladesäule aufgestellt wurde, ist zwar noch unbebaut, soll aber künftig als weiterer Standort der Firma VideoArt genutzt werden. Die neue Ladesäule liegt verkehrsgünstig und in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 51. Von dort aus können Elektroautofahrer die Dauer des Ladevorgangs nutzen, um im benachbarten Schnellrestaurant oder Café der Delmewerkstätten eine kurze Pause einzulegen. Andernfalls lassen sich im naheliegenden Baumarkt oder im Blumencenter ebenso Besorgungen erledigen. Die beiden Parkplätze an der Säule stellt Firma VideoART zur Verfügung, die ausschließlich dem Laden von E-Fahrzeugen vorbehalten sind. Der Ladevorgang steht E-Autofahrern zu Testzwecken zunächst kostenfrei zur Verfügung.

Gemeinsam weihen Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig, Bürgermeister Christian Porsch, Pressesprecherin von Avacon Kirsten Fricke und Geschäftsführer der Firma VideoArt Michael Gillner die neue Ladesäule in Bassum ein.
Pilotprojekt  ist Vorbild für weitere Ladeinfrastruktur

Für Avacon ist die Aufstellung der sogenannten Werbe-Ladesäulen ein Pilotprojekt, das die weitere Verbreitung von Lademöglichkeiten voranbringen soll. Da sich das Vorhalten von Ladeinfrastruktur derzeit in der Regel wirtschaftlich nicht rechnet, soll ermittelt werden, wie groß der Markt für Werbeleistungen auf Ladesäulen ist. Denn kommt man auf diese Weise einem wirtschaftlichen Betrieb näher, kann dies einen zusätzlichen Impuls für den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur geben. Sollten Elektroautos – was viele Experten erwarten – in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will das Avacon-Pilotprojekt einen Beitrag leisten. 

„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, sagte Avacon-Pressesprecherin Kirsten Fricke bei der offiziellen Inbetriebnahme der Avacon-Werbeladesäule. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“ 

Avacon ist aber auch als Dienstleister für Kommunen und Unternehmen tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. Dazu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inklusive Abrechnung und Störungsbeseitigung. 

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Ladelösungen arbeitet Avacon eng mit E.ON Drive zusammen. Unter diesem Markennamen hat der E.ON-Konzern seine E-Mobilitäts-Kompetenz gebündelt. 

Elektromobilität zu fördern ist auch ein Ziel vieler Kommunen. Die meisten Städte und Gemeinden, die Avacon im Rahmen des Pilotprojekts hinsichtlich einer Partnerschaft angefragt hatte, sagten daher gerne zu. Auch in Bassum war man von dem Projekt sofort angetan. „Wir freuen uns, Teil des Avacon-Pilotprojekts zu sein und mit neuen Werbeladesäule das Thema Elektromobilität in Bassum weiter voran zu bringen.“, sagte Bürgermeister Christian Porsch.

Zahlreiche Gäste waren zur Inbetriebnahme der neuen Ladesäule in Bassum gekommen.
Avacon stellt Fuhrpark komplett auf E-Fahrzeuge um

Avacon-Pressesprecherin Kirsten Fricke freute sich nicht nur, eine weitere Ladesäule des Pilotprojekts im Landkreis Diepholz in Betrieb nehmen zu können. Er gab bei der Gelegenheit zugleich ein starkes Statement seitens Avacon pro Elektromobilität ab: „Bei unseren Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, den die Hersteller im Laufe der Zeit erzielen konnten. Vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort. Der Avacon-Vorstand hat daher beschlossen, spätestens bis zum Jahr 2025 die rund 1.000 konventionell angetriebenen Fahrzeuge in unserer Firmenflotte durch E-Fahrzeuge zu ersetzten.“ 

Dazu will Avacon in den nächsten Jahren bei den ohnehin anstehenden turnusmäßigen Fahrzugwechseln die Gelegenheit nutzen, den Anteil von E-Fahrzeugen in der Firmenflotte schrittweise auszubauen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden von der Umstellung ausgenommen bleiben.

Kirsten Fricke

Pressesprecherin Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

Tel.
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Fax
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