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Ladesäule für Elektroautos in Lüchow in Betrieb genommen

28.05.2018

Avacon errichtete Stromtankstelle am Parkplatz in der Dr. Lindemann-Straße 

Der Energiedienstleister Avacon hat seine erste Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Lüchow aufgestellt. Am 28. Mai nahmen Lüchows Bürgermeister Manfred Liebhaber, Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland und Avacon-Kommunalreferent Hartmut Jäger die neue E-Ladesäule gemeinsam mit Udo Schulz, Bauamtsleiter der Samtgemeinde Lüchow und Avacon-Mitarbeiter Steffen Heuer in Betrieb. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, was beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht. Für die Ladesäule wird ausschließlich Ökostrom beschafft. 

Avacon ist Eigentümer und Betreiber der Ladesäule, die Stadt stellt die benötigte Stellfläche. Über einen geeigneten Aufstellungsort war man sich schnell einig: Es wurde der Parkplatz in der Dr. Lindemann-Straße. Dies ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um während des Ladevorgangs in der Innenstadt einen Kaffee zu trinken oder durch die Geschäfte zu bummeln. Die Stadt stellt an der Säule zwei Parkplätze kostenfrei zur Verfügung, die ausschließlich dem Laden von E-Fahrzeugen vorbehalten sind. 

„Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft“, sagte Avacon-Kommunalreferent Hartmut Jäger bei der Inbetriebnahme. „Wir hoffen unseren Bürgern und Gästen hier eine attraktive Stelle zum Laden ihres Fahrzeugs anbieten zu können“, freute sich Manfred Liebhaber über die neue Ladesäule. 

„An der Ladesäule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Durch den standardisierten Typ 2 Stecker können fast alle gängigen Fahrzeug-Modelle vor Ort laden. Getankt wird zu 100 Prozent zertifizierter Ökostrom. Das heißt, E-Autofahrer, die hier tanken, sind nicht nur beim Fahren abgasfrei unterwegs, sondern ihre Energie ist auch klimaneutral erzeugt worden“, erläuterte Jäger die Nutzung.

„Mit der Ladesäule in Lüchow schließen wir eine Lücke zwischen Lüneburg und der Altmark. Neben Ladesäulen in Lüneburg betreiben wir in der näheren Umgebung weitere Ladesäulen in Salzwedel und Gardelegen“, fügte der Avacon-Fachmann noch hinzu.

Die Ladesäule ist für jeden Fahrer eines elektrisch angetriebenen Autos frei zugänglich. Die zwei von der Stadt bereitgestellten Parkplätze vor der Säule sind ausschließlich Elektrofahrzeugen vorbehalten. 

Sollten Elektroautos  – was viele Experten erwarten – in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will Avacon einen Beitrag leisten.

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Ladelösungen arbeitet Avacon eng mit E.ON Drive zusammen. Unter diesem Markennamen bündelt der Energiedienstleister E.ON zusammen mit den Netzbetreibern Avacon, Bayernwerk, e.dis und Hansewerk seine Elektromobilitätsaktivitäten in Deutschland. Die neu eröffnete Ladesäule in Lüchow wird in das deutschlandweite E.ON Drive Netzwerk integriert, das Fahrern von Elektromobilen den Zugang zu über 4.000 Ladepunkten in Deutschland ermöglicht. Mehr Informationen gibt es unter www.eon-drive.de.

Avacon stellt Fuhrpark komplett auf E-Fahrzeuge um

Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Bei den Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Laut Jäger ist dabei der technische Fortschritt, den die Hersteller im Laufe der Zeit erzielen konnten, gut erkennbar. Vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort. „Daher hat Avacon beschlossen, spätestens bis zum Jahr 2025 die rund 1.000 konventionell angetriebenen Fahrzeuge der Firmenflotte durch E-Fahrzeuge zu ersetzen“, kündigte er an.

Dazu will der Netzbetreiber in den nächsten Jahren bei den ohnehin anstehenden turnusmäßigen Fahrzugwechseln die Gelegenheit nutzen, den Anteil von E-Fahrzeugen in der Firmenflotte schrittweise auszubauen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden von der Umstellung ausgenommen bleiben.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin für Gardelegen, Lüneburg, Oschersleben, Salzwedel und Genthin

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