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Netzausbau im Raum Cloppenburg

05.02.2019

Aus zwei Stromleitungen wird eine – TenneT und Avacon entlasten Region durch Leitungsmitnahme

Die Netzbetreiber TenneT und Avacon haben vereinbart, gemeinsam die Planungen für eine Leitungsmitnahme im Großraum Cloppenburg zu starten. Die ersten Planungen sehen vor, dass zwischen dem neu zu errichtenden Umspannwerk im Suchraum Nikolausdorf (Gemeinde Garrel) und dem bestehenden Umspannwerk Cloppenburg/Ost in Bethen die 110-kV-Hochspannungsleitung der Avacon künftig auf rund zwölf Kilometern mit auf dem Gestänge der von TenneT geplanten neuen 380-kV-Leitung geführt werden soll. 

Sobald TenneT die neue Leitung Conneforde – Cloppenburg – Merzen in Betrieb genommen hat, werden sowohl die 110-kV-Leitung, als auch die derzeit bestehende 220-kV-Leitung demontiert. Durch dieses Vorgehen kann die zwölf Kilometer lange 110-kV-Freileitung von Beverbruch bis zum Umspannwerk Cloppenburg Ost abgebaut werden. Somit gibt es in Zukunft nur noch eine statt zwei Stromleitungen zwischen Garrel und Cloppenburg. 

Der Verlauf beider Leitungen auf gemeinsamen Masten bedeutet eine spürbare Entlastung für die Region. Ortschaften wie Beverbruch oder Kellerhöhe, durch die zurzeit noch zwei Leitungen führen, werden künftig komplett umgangen. 

Der jetzt getroffenen Absichtserklärung ging ein umfassender Dialog mit der örtlichen Bevölkerung voraus. Die abschließende Entscheidung wird durch die zuständige Behörde, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Planfeststellungsverfahren getroffen. 

Das Planfeststellungsverfahren für die neue Leitung Conneforde – Cloppenburg – Merzen startet voraussichtlich Ende 2019. 2021 soll es abgeschlossen sein. So wie durch die jetzt verabredete Mitnahme, versucht TenneT in der gesamten Planung, die Wohnbebauung wenn möglich zu entlasten: Während die alte und dann abzubauende 220-kV-Leitung von Conneforde nach Cloppenburg zu 879 Wohngebäuden in geschlossenen Siedlungen in einem Abstand von weniger als 400 Metern verläuft, unterschreitet die neue Höchstspannungsleitung diesen Abstand kein einziges Mal. Auch die Anzahl der Häuser im Außenbereich, die weniger als 200 Meter von der neuen Leitung entfernt sind, sinkt von 160 auf 37, also um mehr als drei Viertel. Um die Belange der Bevölkerung weiterhin in die Planung einzubeziehen, hat TenneT außerdem zuletzt alle Grundstückseigentümer zwischen Conneforde und Cloppenburg, auf deren Flächen Masten geplant sind, zu persönlichen Gesprächen eingeladen. Der Dialog wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.

Michaela Fiedler

Pressesprecherin für Burgwedel, Gehrden, das 110-kV-Netz in Nordwest Niedersachsen und in Hessen

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