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Netze von Avacon sind bereit für 100 Prozent E-Mobilität

22.05.2019

Ladesäule von Avacon

Netze von Avacon sind bereit für 100 Prozent E-Mobilität

Bis 2045 können alle PKW im Avacon-Verteilnetz elektrisch geladen werden

Die Netze von Avacon sind bereit für eine vollständige Umstellung auf elektrische Pkw. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Energiekonzerns E.ON und Consentec. Voraussetzung dafür sind weiterhin kontinuierliche und vorausschauende Investitionen in die Netz-Infrastruktur.

Die Studie betrachtet verschiedene Szenarien bis hin zu 100 Prozent Marktanteil von Elektro-Pkw. Sie basiert darauf, dass heute im Avacon-Netzgebiet rund 1,6 Mio. konventionelle Pkw gemeldet sind. Die Netze von Avacon sind dafür gut gerüstet – sogar für eine komplette Elektrifizierung der PKW bis 2045.

Für die nächsten 25 Jahre errechnet die Studie einen Investitionsbedarf bei Avacon von insgesamt rund 450 Mio. Euro. Davon fließen zwei Drittel in punktuelle, für die Bürger kaum spürbare Baumaßnahmen wie die Erneuerung von Ortsnetzstationen. Ein Drittel der Investitionssumme wird für den Bau von neuen Leitungen benötigt. Zum Vergleich: Bereits heute investiert Avacon über 170 Mio. Euro jährlich in die Modernisierung und den Ausbau seiner Netze und gewährleistet damit die Netzstabilität und Versorgungs-sicherheit in der Region. Davon entfällt rund ein Drittel auf den Netzanschluss Erneuerbarer Energien.

Elektromobilität ist die Verbindung zwischen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und dem Verkehrssektor. Die Sektorenkopplung bildet einen zentralen Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele. Intelligente Netze ermöglichen die Transformation zu einem zukunftsfähigen Energieversorgungssystem und sind eine Chance für nachhaltiges Wachstum in der Region.

Marten Bunnemann, Vorstandsvorsitzender von Avacon, betont: „Die Elektromobilität bringt den grünen Strom in den Verkehr. Er kann so seinen Beitrag dazu leisten, die bislang stagnierenden CO2-Emissionen in Deutschland spürbar zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Mit dem angestrebten Netzausbau sorgen wir dafür, dass unsere Netze einer Umstellung auf Elektromobilität jederzeit gewachsen sind.“

Elektromobilität kann aber nur dann nachhaltig und langfristig wirken, wenn sie als gesellschaftliche Aufgabe verstanden wird. Avacon ist bereits seit knapp einem Jahrzehnt als Vorreiter unterwegs: Bereits seit 2011 untersuchte der Energieversorger mit dem „e-Home Energieprojekt 2020“ in über 30 Haushalten, wie Elektromobilität unseren Lebensalltag begleiten wird und welche Anforderungen damit an die öffentliche Stromnetztechnik und die Netzsteuerung gestellt werden. Der Pilot kam bereits zu dem Ergebnis, dass keine Kapazitätsengpässe im Netz aufgrund zunehmender Elektromobilität absehbar sind.

„Wir nehmen unsere Vorbildfunktion an und prägen unsere Vorreiterrolle konsequent aus. Bis zum Jahr 2025 wird Avacon die eigene Dienstflotte nach und nach auf klimafreundliche Elektrofahrzeuge umgestellt haben – und damit als gutes Beispiel vorangehen.“ erläutert Avacon CEO Marten Bunnemann. Mit dem neuen Fuhrpark wird Avacon jährlich den Verbrauch von mehr als 1,5 Millionen Litern an fossilen Brennstoffen einsparen, was einem Ausstoß von rund 4.000 Tonnen CO2 entspricht.

Kirsten Fricke

Pressesprecherin für Nienburg und Syke

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