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Neue Stromtankstelle in Klötze

30.10.2019

Stadt beauftragte Avacon mit der Errichtung einer E-Ladesäule 

Die Verfügbarkeit öffentlicher Lademöglichkeiten in der Altmark ist um eine Stromtankstelle in Klötze weiter gestiegen. Die Stadt ließ durch Avacon eine Ladesäule errichten und verbesserte dadurch im Stadtgebiet das Angebot für Elektromobilisten.

Die E-Ladesäule an der Bibliothek ist seit 21. Oktober betriebsbereit. Heute erfolgte die offizielle Inbetriebnahme durch Bürgermeister Uwe Bartels sowie Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke und Klaus-Peter Gryska vom Avacon-Betriebsmanagement Gardelegen. Bartels betonte, dass die Stadt mit der Ladesäule einen Beitrag leisten will, die Ladeinfrastruktur gerade auch in eher ländlich geprägten Gebieten voranzubringen. Hier sei das Ladenetz noch verhältnismäßig dünn.

Die von der Avacon errichtete Stromtankstelle bietet eine Ladeleistung von zweimal 22 kW Wechselstrom, die gleichzeitig genutzt werden können. Die Säule ist mit den gängigen Typ-2-Steckern ausgestattet.

Das Konzept für die Stromtankstelle sieht vor, dass die Stadt Eigentümer ist und das Unternehmen Charge.ON die Ladesäule im Auftrag der Stadt betreibt. Charge.ON gehört zum E.ON-Konzern und hat für die Ladesäule einen Ökostromliefervertrag abgeschlossen. Die Nutzer tanken also klimaverträglichen grünen Strom. Die zwei Parkplätze an der Säule sind ausschließlich dem Laden von E-Fahrzeugen vorbehalten.

„Als Stadt wollen wir mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft“, sagte Uwe Bartels bei der Inbetriebnahme. „Wir erwarten, dass Elektroautos in den nächsten Jahren zunehmend aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden. Dann wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. Hierzu wollen wir einen Beitrag leisten und Elektromobilität – auch unter Tourismusaspekten - weiter voranbringen.“

„Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen und hoffentlich auch zu begeistern. Denn E-Mobilität bietet viele neue Chancen, insbesondere für den Klimaschutz“, ergänzte er.

Beim Aufbau der Ladesäule nutzte die Stadt ein Förderprogramm des Bundes zum Ausbau der Elektromobilität. In diesem Rahmen können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge für die Errichtung von Ladesäulen stellen. Ziel der Bundesregierung ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit deutschlandweit 15.000 zusätzlichen Ladesäulen. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien beliefert werden.

Avacon betreibt eigene Ladesäulen, ist aber - wie im Fall der Stadt Klötze - auch als Dienstleister für andere tätig. Hierzu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Services entwickelt. Dieses umfasst neben Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inclusive Abrechnung und Störungsbeseitigung. Bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Ladelösungen arbeitet Avacon eng mit Charge.ON zusammen. In dieser Gesellschaft hat der E.ON-Konzern unter dem Markennamen E.ON Drive seine gesamte E-Mobilitäts-Kompetenz gebündelt.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin für Gardelegen, Lüneburg, Oschersleben, Salzwedel und Genthin

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