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Neues Umspannwerk in Prinzhöfte leistet wesentlichen Beitrag für ein stabiles Stromnetz von morgen

20.08.2019

Der regionale Netzbetreiber Avacon plant in Prinzhöfte den Bau eines neuen 110-/20-kV-Umspannwerks. Damit leistet der Energieversorger einen erheblichen Beitrag für eine zukunftssichere Stromversorgung. Gleichzeitig wird die Basis für den Anschluss weiterer dezentraler Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik- oder Windkraftanlagen in der Region geschaffen.

Das neue Umspannwerk entsteht in der Gemeinde Prinzhöfte am Ortsrand von Simmerhausen. Am Ende der Straße „Stolzbruch“ und unmittelbar zwischen der Bundesautobahn 1 und der bestehenden 110-kV-Hochspannungsleitung liegt das knapp 7.000 m² große Baugelände von Avacon.

Baubeginn der neuen Anlage ist im vierten Quartal 2019 anvisiert. Nach knapp einem Jahr Bauzeit soll der neue Netzknotenpunkt in Betrieb genommen werden. Dazu wird das neue Umspannwerk in Prinzhöfte an die vorhandene Hochspannungsleitung von Wildeshausen nach Ganderkesee angeschlossen. „ Das neue Umspannwerk dient in erster Linie einer höheren Versorgungssicherheit. Außerdem schafft es die Voraussetzung für den Anschluss weiterer dezentraler Erzeugungsanlagen, wie Photovoltaik- oder Windkraftanlagen, in der Region.“ erläutert Avacon-Projektentwickler Jens Bringmann das Bauvorhaben.

Die neue Hochspannungsanlage umfasst zwei baugleiche 110-kV-Leitungsfelder und zwei 110-/20-kV-Transformatoren. Außerdem entsteht auf dem Umspannwerksgelände ein neues Betriebsgebäude mit einer 20-kV-Mittelspannungsschaltanlage.

„Um das neue Umspannwerk optimal in das Stromnetz einzubinden, sind weitere Baumaßnahmen im Mittelspannungsstromnetz nötig.“ weiß Jürgen Wachendorf als zuständiger Mittelspannungsnetzplaner. Vom neuen Umspannwerk in Prinzhöfte wird Avacon daher verschiedene Mittelspannungserdkabel im vorhandenen Versorgungsnetz neu verlegen. Diese Baumaßnahmen sollen in den Jahren 2020 und 2021 erfolgen.

In der ersten Jahreshälfte 2020 werden neue Mittelspannungserdkabel vom Umspannwerk Prinzhöfte bis zu den Autobahnparkplätzen und bis nach Hölscherholz verlegt. In der zweiten Jahreshälfte 2020 folgt die Strecke vom Umspannwerk bis nach Wohlde. In 2021 sind die Abschnitte nach Stiftenhöfte und Klein Henstedt geplant.

Insgesamt investiert Avacon 11 Millionen Euro in den Bau und Anschluss des neuen Umspannwerks. Für die Erneuerungen im Mittelspannungsnetz kommen weitere 4,5 Millionen Euro hinzu.

Kirsten Fricke

Pressesprecherin für Nienburg und Syke

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