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Sportlerheim in Schackensleben erhält intelligentes Messsystem

30.01.2017

Avacon rüstet die kommunalen Liegenschaften der Hohen Börde mit elektronischen Zählern aus

Die neuen elektronischen Zähler bieten jede Menge Potential für das Energiesparen und den Klimaschutz. Ob es auch ausgeschöpft wird, kommt auf den Verbraucher an. Die Gemeinde Hohe Börde ist jedenfalls fest entschlossen, die sich bietenden Chancen in vollem Umfang zu nutzen.

„Die Hohe Börde wird von Avacon im Rahmen eines Pilotprojektes mit neuen intelligenten Messsystemen ausgestattet. Dabei tauschen wir in den kommunalen Liegenschaften , in denen der Jahresverbrauch bei über 6.000 Kilowattstunden (kWh) liegt, die herkömmlichen Stromzähler gegen moderne Messeinrichtungen mit einem Kommunikationsmodul aus. Über das Modul kann der smarte Zähler seine Daten an Avacon senden“, erläutert Projektverantwortlicher Michael Palm.

„Wir sind hocherfreut, dass wir als erste Kommune in das Avacon-Pilotprogramm aufgenommen wurden“, sagte Bürgermeisterin Steffi Trittel. Im Dezember wurde in Irxleben die erste Liegenschaft der Pilotkommune mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet.

Am Montag baute Avacon-Monteur Fabian Schindler für die Gemeinde einen weiteren „schlauen“ Zähler in das Sportlerheim in Schackensleben ein. Weitere 80 kommunale Liegenschaften der Hohen Börde sollen in den kommenden Wochen folgen. Bürgermeisterin Steffi Trittel verspricht sich von dem Einsatz der intelligenten Messsysteme Aufschluss über den Stromverbrauch. „Mit Hilfe der Daten hoffen wir, Erkenntnisse über den Verbrauchsverlauf zu erhalten und somit unnötige Energieverbräuche ermitteln zu können, ohne jedoch die Sportler im Dunkeln sitzen zu lassen“, sagt sie. Anett Johanson, Mitarbeiterin im Avacon-Kommunalmanagement kann dies bestätigen: „Ich teste selber einen smarten Zähler für Avacon. Über das intelligente Messsystem erhält man Einblicke in den Energieverbrauch. Neben der Suche nach Einsparpotentialen schärft die Technik aber auch das Bewusstsein über den sinnvollen Umgang mit Energie.“

Für die Datenübermittlung testet Avacon zwei Möglichkeiten: über das LTE-Mobilfunknetz und via Powerline. Bei den Verbrauchsstellen der Hohen Börde wird das LTE-Netz genutzt. Über das Avacon-Kundenportal hat die Gemeinde die Möglichkeit, den Verbrauch am darauffolgenden Tag viertelstundenscharf grafisch anzusehen. Zusätzlich kann sie die Verbräuche zur Auswertung auch als Viertelstunden-Lastgang in eine Tabelle übertragen.

Die schlauen Zähler bieten mehrere Vorteile für Kunden. Zum einen erhalten sie mehr Transparenz durch volle Übersicht über Ihren Energieverbrauch im Avacon-Online-Portal. So wird schnell deutlich, wie sich Energiesparmaßnahmen bemerkbar machen. Zum anderen wird die Ablesung komfortabler, denn der Kunde muss den Zählerstand nicht mehr selbst ablesen. Die Ablesung erfolgt durch die automatische, sichere und zeitgenaue Datenübertragung. Und ganz nebenbei ermöglichen Kunden durch den Einsatz des neuen Zählers, dass die Nutzung der Erneuerbaren Energien noch effizienter erfolgen kann. Hierfür erwartet Avacon in den nächsten Jahren durch die Lieferanten eine flexible Tarifgestaltung für die Kunden. Dann werden sich die neuen intelligenten Messsysteme erst richtig bewähren können.

Hintergrund des Pilotprojektes ist die gesetzliche Einbauverpflichtung von intelligenten Messsystemen bei Verbrauchsstellen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 kWh sowie bei Betreibern von EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung von über sieben Kilowatt (kW). Die Verpflichtung gilt voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres und soll bis zum Jahr 2032 umgesetzt sein. Rechtliche Grundlage ist das Messstellenbetriebsgesetz vom August 2016.

Das Pilotprojekt dient Avacon zur Vorbereitung auf die gesetzlich vorgesehene Einführung neuer Zähler. „Die jetzt im Rahmen des Pilotprojektes gesammelten Erfahrungen werden uns helfen, die technische Leistungsfähigkeit der Geräte zu optimieren und somit die Technik noch besser an Kundenwünschen auszurichten“, erläutert Palm die Zielstellung des Netzbetreibers.

Hintergrund: Warum brauchen wir ein intelligentes Versorgungsnetz?

Die Netzbetreiber stehen vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Sie müssen immer mehr Energie aus Quellen aufnehmen, bei denen die Einspeisung stark schwankt – wie aus Wind und Sonne, denn das heutige Stromnetz ist auf die Verteilung der Energie von großen zentralen Kraftwerken hin zum Verbraucher ausgerichtet. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien brachte eine starke Veränderung mit sich: Betreiber von stromproduzierenden Anlagen speisen ihren Strom an sehr vielen Punkten in das öffentliche Netz ein. War die Stromleitung bisher gewissermaßen eine Einbahnstraße, so gibt es nun auch Gegenverkehr. Dadurch ändern sich die Anforderungen an das Stromnetz grundlegend. Hinzu kommen die Anforderungen der EU, die Energieeffizienz deutlich zu steigern. Avacons Ziel ist es, ein zukunftssicheres Stromnetz für seine Kunden aufzubauen. Alle Beteiligten - also Erzeuger, Verbraucher aber auch Energiespeicher – werden in dem neuen Stromnetz miteinander vernetzt.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin Avacon AG

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38350 Helmstedt

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