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Stromnetzentgelte für Privatkunden sinken voraussichtlich um 7,8 Prozent

17.10.2017

Trend der Vorjahre mit regelmäßigen Kostensteigerungen erstmals gebrochen

Für einen typischen Privathaushalt im Gebiet der Avacon Netz GmbH sinken bei einem Verbrauch von beispielsweise 3.500 Kilowattstunden Strom im Jahr die Netzentgelte im kommenden Jahr voraussichtlich um 7,8 Prozent. Die Netzentgelte zahlen die Stromkunden allerdings nicht direkt bei den Stromnetzbetreibern, vielmehr stellen diese die Entgelte für die Netznutzung den Energielieferanten des jeweiligen Kunden in Rechnung.

Die Entwicklung der Stromentgelte bei der Avacon Netz GmbH ist überwiegend auf die ersten Auswirkungen des im Juli dieses Jahres verabschiedeten bundesweiten Netzentgeltmodernisierungsgesetzes (NEMoG) zurückzuführen. Dieses Gesetz soll dafür sorgen, dass die im Netz entstehenden Kosten zur Aufnahme Erneuerbarer Energien bundesweit gleichmäßiger verteilt werden. Bislang mussten gerade die Gebiete, in denen besonders viel Erneuerbare Energie einspeist wurde, auch den Großteil dieser Kosten tragen. Entsprechend hoch waren in diesen Gebieten in den letzten Jahren die Steigerungsraten bei den Netzentgelten.

Mit dem NEMoG gleichen sich nun langfristig die Kosten der Energiewende bei den Netzbetreibern bundesweit tendenziell an. Dies entlastet Unternehmen wie die Avacon Netz GmbH, die von der Energiewende besonders stark betroffen sind. Bei der Avacon Netz GmbH sinken zunächst vor allem Kosten für die Vergütung von sogenannten vermiedenen Netzentgelten für dezentrale Stromeinspeiser, die einen Teil der Vergütung für Erneuerbare Energien und Strom aus Kraftwärmekopplung ausmachen.

Endgültig festgelegt werden die Netzentgelte zum Jahresende 2017. Bis dahin ist es möglich, dass noch Effekte eintreten, welche die ab 1.Januar 2018 geltenden Sätze beeinflussen.

weiterführende Links: 

 

Ralph Montag

Pressesprecher Avacon AG

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38350 Helmstedt

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