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Von wippenden Bügeleisen und anderen Kuriositäten

28.11.2016

Avacon präsentiert originelle Exponate des Alltags im Genthiner Rathaus

„Bei allergeringstem Stromverbrauch durchleuchtet er den Strumpf und erleichtert das wenig begehrte Strümpfe stopfen erheblich.“ So stand es geschrieben im Werbeprospekt des so genannten Stopfpilzes. Dieser sollte nicht etwa helfen, die Löcher zu finden, sondern er machte schon im Vorfeld die dünnen Stellen sichtbar. Der Erfinder des Stopfpilzes ist übrigens kein Unbekannter: Kein geringerer als Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik, hatte die Idee für diese Kuriosität.

Im Rathaus von Genthin wurde heute die Wanderausstellung unter dem Titel „Energiegeschichten“ eröffnet. „Alle großen Erfindungen haben eines gemeinsam, ohne Energie hätte es sie nie gegeben“, führte Franka Simon, Bereichsleiterin Kommunalmanagement bei Avacon, aus. Sie äußerte ihre Freude darüber, dass diese Ausstellung mit den ungewöhnlichen und teilweise originellen Ausstellungsstücken im Rathaus zustande gekommen ist. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Barz hatte Avacon die Idee einer Ausstellung aufgegriffen und realisiert.

In der Ausstellung werden sechs Originalstücke aus der Zeit zwischen 1877 und 1954 präsentiert. Zu sehen sind so unterschiedliche Exponate wie beispielsweise ein Glühstrumpf, ein Telefon mit Zugnummernschalter oder zwei Gasbügeleisen auf einer Wippe. Informative und verständliche Erläuterungen ergänzen die Ausstellungsstücke, außerdem liegt zu den Exponaten Informationsmaterial aus.

Die Ausstellung wird bis zum 31. Januar im Rathaus gezeigt. Sie kann während der Öffnungszeiten, Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und  13 bis 15 Uhr, am Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr, besucht werden.

Das zu Avacon gehörende Museum für Energiegeschichte(n) hat seinen Sitz in Hannover. Anhand von Originalexponaten zeigt es auf, dass es viele Erfindungen des modernen Industriezeitalters ohne Strom beziehungsweise Gas nicht gegeben hätte. Museumsleiter Dr. Tim Müller lud in seiner Einführung in die Ausstellung zu einem Besuch des Museums ein: „Spannende Experimente an historischen Elektrisiermaschinen und eindrucksvolle Energiegeschichten über Erfindungen, sozialgeschichtliche Hintergründe und so manches technische Detail - wir erzählen, wie sich das Leben der Menschen verändert hat, als der Strom ins Haus kam und zeigen bahnbrechende, innovative und kuriose technische Entwicklungen aus 150 Jahren Energieanwendung.“ Mehr Informationen erhalten Technikinteressierte unter www. energiegeschichte.de.