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Windparkfest in Bardowick

27.05.2018

Zu einem Windparkest lud die Betreibergesellschaft des Bürgerwindparks Bardowick am Sonntag von 11-16 Uhr ein. Seit Herbst vergangenen Jahres sind alle acht Windräder des Windparks in Betrieb.

Maren Vick, Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft, begrüßte die Besucher und freute sich über den regen Zuspruch. Mit der Veranstaltung sollte die noch ausstehende Einweihungsfeier nachgeholt werden. „Ein fertiges Gelände und schönes Wetter bieten bessere Voraussetzungen für ein Fest als Baustellen-Flair und nasskaltes Herbstwetter“, sagte Vick. Die Betreibergesellschaft wollte ganz bewusst nicht nur mit Anlegern und Projektpartnern feiern, sondern mit allen Menschen in der Region. Denn der Windpark versteht sich als Projekt der Region für die Region. Aus diesem Grunde gehen auch die Einnahmen des Windparkfestes an die örtliche DLRG.

 

Bardowicks Samtgemeindebürgermeister Heiner Luhmann hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Bürgerwindparkes hinsichtlich des Beteiligungsangebotes an die Bürger hervor. Neben der Gemeinde, Grundstückseigentümern und Avacon Natur sind auch die Bürger Bardowicks durch das Bürgersparen an dem Windpark beteiligt. „Ich freue mich, dass sich unsere jahrelangen Anstrengungen gelohnt haben und unser Bürgerwindpark erfolgreich Betrieb macht.“ 

 

Für Avacon-Vorstand Stephan Tenge spielte die Bürgerbeteiligung ebenfalls eine wichtige Rolle. „Energiewende geht uns alle an und durch das Bürgerspar-Angebot können sich die Bürger aktiv an der Erzeugung grüner Energie beteiligen“, sagte er. Zudem erhöhe das die Akzeptanz und die Wertschöpfung bleibt vor Ort, zählte er Vorteile des Bürgerwindparks auf. „Und wenn wie hier die Einnahmen des Festes an örtliche Vereine gespendet werden, so ist das für die ganze Region eine Win-Win-Situation“.

 

Auch aus technischer Sicht ist der Windpark laut Tenge ein voller Erfolg. „Seit Inbetriebnahme im vergangenen Herbst war die technische Verfügbarkeit der Anlagen mit durchschnittlich mehr als 98 Prozent durchweg gut. Der Energieertrag für 2017 lag in der Gesamtbetrachtung rund 30 Prozent über dem prognostiziertem Wert“, freute er sich.

Laut Prognose entspricht der Jahresertrag der acht Windkraftanlagen rein rechnerisch dem Jahresverbrauch von rund 15.000 Haushalte. Gegenüber einer konventionellen Stromerzeugung können so jährlich etwa 39.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Corinna Hinkel

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