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Zweite Ladesäule für E-Kfz in Syke in Betrieb genommen

19.07.2017

Avacon fördert Elektromobilität mit innovativer Ladeinfrastruktur

Der Energiedienstleister Avacon errichtet in den nächsten Wochen nebst 15 innovativen sogenannten Werbeladesäulen weitere Lademöglichkeiten an den Betriebsstandorten der Avacon für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Eine dieser Säulen wurde am 19. Juli direkt vor dem Avacon-Betriebsstandort in Syke aufgestellt. An der Säule für Elektroautos, die über zwei Typ-2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt verfügt, können zwei Elektroautos gleichzeitig Ökostrom laden. Ihr verkehrsgünstiger Standort direkt gegenüber dem Bahnhof bietet für E-Fahrzeuge während des Ladevorgangs außerdem einen kostenlosen Parkplatz.

Die neue Ladesäule ist Teil eines Pilotprojekts bei Avacon, das die weitere Verbreitung von Lademöglichkeiten voranbringen soll. „Mit der Ladesäule unternehmen wir einen weiteren Schritt in das Elektromobile-Zeitalter“, sagte Avacon-Kommunalreferent Hermann Karnebogen. „Wir bieten mit ihr einen besonderen Service für unsere Kunden – aber auch für Durchreisende. Mit der Ladesäule am Bahnhof gelingt uns eine Verknüpfung des öffentlichen Nahverkehrs und der Elektromobilität und damit die Basis für umweltfreundliche Mobilität hier in unserer Region“. Sollten Elektroautos – was viele Experten erwarten – in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will das Avacon-Pilotprojekt einen Beitrag leisten.

Vorreiter in Sachen Elektromobilität

„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, ergänzt Karnebogen bei der offiziellen Inbetriebnahme der Avacon-Ladesäule. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“

Avacon ist aber auch als Dienstleister für Kommunen und Unternehmen tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. Dazu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inklusive Abrechnung und Störungsbeseitigung.
Elektromobilität zu fördern ist auch ein Ziel vieler Kommunen. Die meisten Städte und Gemeinden, die Avacon im Rahmen des Pilotprojekts hinsichtlich einer öffentlichen Ladesäule angefragt hatte, sagten daher gerne zu. Auch in Syke war man von dem Projekt sofort angetan. „Dass wir in diesem Jahr bereits die zweite Ladesäule der Avacon in Syke in Betrieb nehmen können, freut uns natürlich ganz besonders“, sagte Bürgermeisterin Suse Laue. „Dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Syke und Avacon, die wir bereits mehrfach unter Beweis stellen konnten.“

Auch beim Thema Elektromobilität gab es zwischen Stadt und Avacon in der Vergangenheit bereits mehrere Kooperationen. Anhand eines auf Zeit zur Verfügung gestellten E-Fahrzeugs aus dem Avacon-Fuhrpark konnte die Stadt eigene Erfahrung sammeln, ob sich solche Fahrzeuge für den Einsatz bei der Stadtverwaltung eignen.

Avacon stellt Fuhrpark komplett auf E-Fahrzeuge um

Avacon Experte für Elektromobilität Jens Tiekenheinrich freute sich nicht nur, eine Ladesäulen des Pilotprojekts am Betriebsstandort der Avacon in Syke in Betrieb nehmen zu können. Er gab bei der Gelegenheit zugleich ein starkes Statement seitens Avacon pro Elektromobilität ab: „Bei unseren Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, den die Hersteller im Laufe der Zeit erzielen konnten. Vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort. Der Avacon-Vorstand hat daher beschlossen, spätestens bis zum Jahr 2025 die rund 1.000 konventionell angetriebenen Fahrzeuge in unserer Firmenflotte durch E-Fahrzeuge zu ersetzten.“

Dazu will Avacon in den nächsten Jahren bei den ohnehin anstehenden turnusmäßigen Fahrzugwechseln die Gelegenheit nutzen, den Anteil von E-Fahrzeugen in der Firmenflotte schrittweise auszubauen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden von der Umstellung ausgenommen bleiben.

„Elektromobilität muss man vorleben“, waren sich alle Beteiligten vor Ort einig: „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen und hoffentlich auch zu begeistern. Denn E-Mobilität bietet viele neue Chancen.“
 

Kirsten Fricke

Pressesprecherin Avacon AG

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38350 Helmstedt

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