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Umweltkompass

Puls

Mit unserer Umweltkampagne möchten wir, einhergehend mit der Avacon Nachhaltigkeitsstrategie, Aufmerksamkeit für Klima-, Umwelt- und Naturschutz bei Avacon schaffen. Wir haben einen Kompass erstellt, der Euch durch die verschiedenen Themen und Bereiche in unserem Unternehmen führt, in denen wir bereits umweltbewusst handeln und aktive Maßnahmen dafür umsetzen. Außerdem wollen wir Euch regelmäßig mit Tipps zum Energie sparen und zum Umwelt- und Naturschutz versorgen. Wir halten Euch also auf dem Laufenden!

Umwelttipp 1 – Insektenfreundliche Bepflanzung

Fakten: Die Anzahl und Vielfalt der Insekten in Deutschland schwindet dramatisch. Seit 1998 haben wir in Deutschland 76 Prozent der Insektenbiomasse verloren. 

Was können wir tun?

Blühende bunte Pflanzen in Balkonkästen und Kübeln sehen toll aus und ziehen auch zahlreiche Insekten wie Hummeln, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer an. Allerdings leider oft umsonst, denn viele der klassischen Balkonpflanzen wie z.B. Geranien bieten diesen Insekten wenig bis keinen Nektar und Pollen. Doch auch auf dem Balkon gibt es viele Möglichkeiten, das Nahrungsangebot für Insekten zu verbessern. Auch könnt ihr eine saisonabhängige Bepflanzung vornehmen, so dass ihr fast das ganze Jahr über einen Beitrag gegen das Insektensterben leisten könnt - natürlich nicht nur auf dem Balkon, sondern auch im Garten.

Pflanztipp Frühling: Frühlingskrokus, Gänseblümchen, Schneeglöckchen, Winterling

Pflanztipp Sommer: Flockenblume, Glockenblume, Vanilleblume, Veilchen, Ungefüllte Zinnien

Pflanztipp Herbst: Erika, Herbstaster, Herbstanemone, Ungefüllte Dahlien

Umwelttipp 2 – Heizkosten sparen

Fakten: Durch die steigenden Heizkosten, sind vor allem die Privathaushalte stark betroffen. Hier stellen wir Euch ein paar Tipps vor, um die Heizkosten zu senken.

Was können wir tun?

Mit nur einem Grad weniger, sparst du bis zu 6 % Heizenergie ein. Bei einer Absenkung der Raumtemperatur um 2 Grad sind es schon ca. 12%. Du kannst bis zu 15% der Heizkosten sparen, wenn Du Deine Heizungsanlage regelmäßig warten lässt und optimierst. So können moderne Heizungsanlage beispielsweise über Nacht automatisch die Temperatur absenken. Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper kann ein Einsparpotenzial von bis zu 15% ermöglichen. Das Entlüften der Heizkörper sollte man einmal im Jahr vor dem Beginn der Heizperiode durchführen. Weitere 10% der Energie-kosten könnt ihr durch den Einsatz programmierbarer Thermostate senken, die nur zu den eingegebenen Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen. Sie lassen sich so einstellen, dass sie zu bestimmten Tageszeiten die Raumtemperatur senken oder erhöhen.

Die perfekte Temperatur

Wohnbereich: 20 °C I Küche: 18 °C I Schlafzimmer: 17 °C

Raumtemperatur nachts oder tagsüber, wenn ihr mehrere Stunden nicht zu Hause seid, um einige Grad auf etwa 18 °C senken. Bei Abwesenheit von wenigen Tagen sollte die Temperatur auf 15 °C, bei längerer Abwesenheit noch etwas niedriger eingestellt werden. Nachts kann die Raumtemperatur in Wohn- und Arbeitsräumen um 5 °C gesenkt werden. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Absenkung der Raumtemperatur.

Umwelttipp 3 – Das Auto stehen lassen

Fakten: Kurze Strecken mit dem Auto sind wahre Umweltsünden, indem wir diese vermeiden und bei Wegen bis zu 3 Kilometern alternativ zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen, können in einem Jahr bis zu 400 Kilogramm CO2 eingespart werden.

Was können wir tun?

Wir können Kurzstrecken bis 3 km zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, das spart innerhalb eines Jahres ca. 400 Kilogramm CO2 und schont zudem den Geldbeutel. Unsere Kollegin oder Kollege wohnt im selben oder im Nachbarort? Perfekt, dann können wir für unseren Arbeitsweg eine Fahrgemeinschaft gründen. Für kürzere Dienstreisen können wir bei Avacon Fahrzeuge aus dem Fuhrpark nutzen. Bereits 40 % der Fahrzeuge sind elektrifiziert. 18% davon sogar vollelektrisch. Wenn wir längere Wege zurücklegen müssen, nutzen wir optimalerweise öffentliche Verkehrsmittel.

Wir sparen somit den Verbrauch von CO2 ein und tuen sowohl uns als auch unserer Umwelt etwas Gutes.

Umwelttipp 4 – Nachhaltig einkaufen & recyclen

Fakten: In vielen Bereichen unseres Lebens können wir etwas Gutes für die Umwelt tun, das fängt oft schon im Alltag beim Einkaufen an, vor allem wenn es um Verpackungsmaterialien geht. Im Jahr 2020 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststoffverpackungen bei etwa 38,7 Kilogramm. Obwohl es schon viele Alternativen dazu gibt, wird in der Regel auf die Schnelle und aus Preissicht oft auf Plastik zurückgegriffen.

Was können wir tun?

Beim Einkauf von Wasser oder Joghurt können wir auf Mehrwegverpackungen, wie Glas statt auf Plastik zurückgreifen. Einige Obst- und Gemüsesorten, vor allem, die die man schält, können wir ohne Tüte in den Einkaufswagen legen. Manche Supermärkte haben bereits „Unverpackt-Stationen“, wo man eigene Verpackungen mitbringen darf, um bestimmte Lebensmittel abzufüllen. Reine „Unverpackt-Läden“ gibt es auch schon in vielen Städten und auf dem Land. Viele Cafés bieten mittlerweile auch schon an, den Coffee-To-Go in eigene Thermobecher etc. abzufüllen, ein guter Weg, um den Verbrauch von Einmalbechern einzusparen. Einfach mal an der Kaffeetheke nachfragen! Auch beim Bäcker können wir nachfragen, ob Brot oder Brötchen z.B. in einen selbstmitgebrachten Jutesack eingepackt werden können, denn auch Pappe und Papier sollte nicht zwangsläufig als Alternative für Kunststoffverpackungen gesehen werden. Wenn doch mal mehrere Materialien, wie Plastik und Papier in der Verpackung eines Produkts verwendet werden sollten, dann sollten wir alle darauf achten, unseren Müll zu trennen und ordnungsgemäß zu recyclen.

Umwelttipp 5 – Wasser bewusst verwenden

Fakten: Jeder Mensch verbraucht etwa 125 Liter Wasser am Tag, der geringste Anteil davon wird zum Trinken verwendet. Einen Großteil davon nutzen wir zum Duschen, Waschen und Putzen, dazu wird das Wasser vor dem Gebrauch erwärmt, wodurch wir dann wiederum auch unseren Energieverbrauch steigern. Trinkwasser ist kostbar und knapp, viele Menschen haben keinerlei Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein sensibles Thema, wofür mehr Bewusstsein geschaffen werden muss. In unserem Alltag lassen wir oft unbewusst das Wasser laufen, dort können wir durch mehr Achtsamkeit den Wasserverbrauch aktiv senken und somit auch etwas Gutes für unsere Umwelt tun.

Was können wir tun?

Beim Hände waschen können wir Wasser sparen, indem wir während des Einseifens den Wasserhahn abstellen. Den Energieverbrauch können wir dabei ebenfalls reduzieren, und zwar dadurch, dass wir den Hahn vor dem Einschalten auf „kalt“ stellen, dann wird die Energiezufuhr durch Wärmeerzeugung nämlich gar nicht erst angekurbelt, oftmals befindet sich noch angewärmtes Restwasser in den Rohren. Beim Baden ist der Wasserverbrauch bekanntlich höher als bei einer durchschnittlichen Dusche, auch hier kann man während des Einseifens einfach das Wasser abstellen. Wer aktiv etwas dafür tun will, dass sich der Wasserdurchlauf im Haushalt reduziert, kann sogenannte Durchflussbegrenzer in die Wasserhähne einbauen. Bei unseren Haushaltsgeräten können wir Wasser und Energie sparen, indem wir sie nur anstellen, wenn sie vollständig gefüllt sind. Die meisten Verschmutzungen von Wäsche lassen sich schon mit einer 30°-Wäsche beseitigen, im Gegensatz zu einer 40°-Wäsche lassen sich hier teilweise bis zu 40% Energie einsparen.