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Luftbildaufnahme Shamrockpark

SHAMROCK PARK

SHAMROCKPARK

Der Shamrockpark ist ein Quartier mit langer Bergbauvergangenheit und wird im Rahmen des BMWi Förderprojektes TransUrban.NRW als Reallabor der Energiewende zu einem der grünsten Areale seiner Art in Europa ausgebaut. Im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsbestrebungen auf dem Gelände der ehemaligen Ruhrkohle AG Zentrale steht das ganzheitliche und innovative Energiekonzept. Im Shamrockpark entstehen rund 100.000 m² Bruttogrundfläche für eine gemischte Nutzung durch Büros und Hotels, Wohnbebauung, Seniorenpflegeeinrichtungen und Rechenzentren. Rund die Hälfte der Gebäude besteht bereits und werden durch den Eigentümer und Projektentwickler, der FAKT Shamrockpark GmbH bewirtschaftet. Letztlich wird dieses Quartier voraussichtlich rund 8 GWh Wärme und 5 GWh Kälte pro Jahr benötigen. Um diese Bedarfe nachhaltig zu decken, kommt ein komplexes System verschiedener Technologien zum Einsatz.

Konkret entsteht im Quartier ein hochinnovatives System für die Wärme- und Kälteversorgung. Zentrales Element des Konzeptes ist ein ungerichtetes, bidirektionales, kaltes Nahwärmenetzes mit einer Temperatur von 22° C im warmen Leiter und 12° C im kalten Leiter.  Dieses neuartige, digitalisierte Wärme- und Kältenetz, welches gleichzeitig Heiz- und Kühlbedarf abdecken kann funktioniert wie eine thermische Batterie, in die die Verbraucher Wärme und Kälte einspeisen oder entnehmen können. Das Wärmenetz folgt weitestgehend einem Ausgleichprinzip und benötigt nur noch wenig Energiezufuhr von außen, gerade im Frühjahr und Herbst, wenn die Wärme- und Kältebedarfe innerhalb des Quartiers in etwa gleich hoch sind. Beispielsweise dient das bei der Raumkühlung erwärmte Wasser eines Gebäudes so einem anderen Gebäude dann wiederum zu Heizzwecken. Dieses neuartige Wärmenetz verspricht einen wesentlich niedrigeren Energieeinsatz als übliche kalte Nahwärmesysteme und trägt somit entscheidend zum Klima- und Ressourcenschutz bei. 

Wenn sich die Wärme- und Kältebedarfe innerhalb des Quartiers nicht ausgleichen wird dem System von einem angrenzenden Chemie-Werk ansonsten nicht nutzbare Niedertemperatur-Abwärme, mit einem Temperaturniveau von ca. 25° C, zugeführt oder ein entsprechender Wärmeüberschuss an zentraler Stelle, in der Technikzentrale abgeführt. Um die Flexibilität des Systems zu erhöhen, kommt zusätzlich noch eine zentrale Speichereinheit mit 2x 60m³ zum Einsatz. Neben den Wärmetauschern der Abwärme-Übernahme und der zentralen Kältetechnik befinden sich noch eine kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage zur Eigenstromversorgung und ein unterstützender Erdgaskessel, sowie die zentrale Leittechnik in der Technikzentrale.

Um das Temperaturniveau des warmen Leiters auf ein nutzbares Temperaturniveau zu heben, werden innerhalb der mit Wärme zu versorgenden Gebäude zentral gesteuerte Wärmepumpen mit einer Gesamtleistung von ca. 5 MW eingesetzt. Je nach Gebäudealter und -nutzung wird so ein Temperaturniveau von 35°C bei Neubauten und 55°C bei Bestandsbauten zu Heizzwecken und 65°C für die in einigen Gebäuden vorgesehene zentrale Trinkwarmwasserbereitung zur Verfügung gestellt.

Die Kühlung der Gebäude erfolgt über den kalten Leiter, der über einen Wärmetauscher ohne weitere aktive Komponenten eine Medientemperatur innerhalb des Gebäudes von 15°C zur Verfügung stellt. Für die warme Jahreszeit bietet das System eine Summen-Kühlleistung von ca. 3 MW. Bei der Wärme- als auch der Kälteversorgung innerhalb der Gebäude kommen weitere Speicher zur Optimierung der Energieversorgung zum Einsatz.

Um die Flexibilität des sektorenkoppelnden Gesamtsystems noch weiter zu erhöhen, wird die Wärme- und Kälteversorgung durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Parkhauses neben der Technikzentrale ergänzt. Sie ermöglicht zum einen eine anteilige regenerative Stromeigenversorgung der Technikzentrale im Sommer und zum anderen das umweltfreundliche Laden von E-Fahrzeugen im Parkhaus.

Kartografische Darstellung der Umgebung im Shamrockpark
Kartografische Darstellung der Umgebung im Shamrockpark

Der Shamrockpark ist ein Quartier mit langer Bergbauvergangenheit und wird im Rahmen des BMWi Förderprojektes TransUrban.NRW als Reallabor der Energiewende zu einem der grünsten Areale seiner Art in Europa ausgebaut. Im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsbestrebungen auf dem Gelände der ehemaligen Ruhrkohle AG Zentrale steht das ganzheitliche und innovative Energiekonzept. Im Shamrockpark entstehen rund 100.000 m² Bruttogrundfläche für eine gemischte Nutzung durch Büros und Hotels, Wohnbebauung, Seniorenpflegeeinrichtungen und Rechenzentren. Rund die Hälfte der Gebäude besteht bereits und werden durch den Eigentümer und Projektentwickler, der FAKT Shamrockpark GmbH bewirtschaftet. Letztlich wird dieses Quartier voraussichtlich rund 8 GWh Wärme und 5 GWh Kälte pro Jahr benötigen. Um diese Bedarfe nachhaltig zu decken, kommt ein komplexes System verschiedener Technologien zum Einsatz.

Grobe schematische Darstellung der Systeme im Shamrockpark

Konkret entsteht im Quartier ein hochinnovatives System für die Wärme- und Kälteversorgung. Zentrales Element des Konzeptes ist ein ungerichtetes, bidirektionales, kaltes Nahwärmenetzes mit einer Temperatur von 22° C im warmen Leiter und 12° C im kalten Leiter.  Dieses neuartige, digitalisierte Wärme- und Kältenetz, welches gleichzeitig Heiz- und Kühlbedarf abdecken kann funktioniert wie eine thermische Batterie, in die die Verbraucher Wärme und Kälte einspeisen oder entnehmen können. Das Wärmenetz folgt weitestgehend einem Ausgleichprinzip und benötigt nur noch wenig Energiezufuhr von außen, gerade im Frühjahr und Herbst, wenn die Wärme- und Kältebedarfe innerhalb des Quartiers in etwa gleich hoch sind. Beispielsweise dient das bei der Raumkühlung erwärmte Wasser eines Gebäudes so einem anderen Gebäude dann wiederum zu Heizzwecken. Dieses neuartige Wärmenetz verspricht einen wesentlich niedrigeren Energieeinsatz als übliche kalte Nahwärmesysteme und trägt somit entscheidend zum Klima- und Ressourcenschutz bei. 

Wenn sich die Wärme- und Kältebedarfe innerhalb des Quartiers nicht ausgleichen wird dem System von einem angrenzenden Chemie-Werk ansonsten nicht nutzbare Niedertemperatur-Abwärme, mit einem Temperaturniveau von ca. 25° C, zugeführt oder ein entsprechender Wärmeüberschuss an zentraler Stelle, in der Technikzentrale abgeführt. Um die Flexibilität des Systems zu erhöhen, kommt zusätzlich noch eine zentrale Speichereinheit mit 2x 60m³ zum Einsatz. Neben den Wärmetauschern der Abwärme-Übernahme und der zentralen Kältetechnik befinden sich noch eine kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage zur Eigenstromversorgung und ein unterstützender Erdgaskessel, sowie die zentrale Leittechnik in der Technikzentrale.

Um das Temperaturniveau des warmen Leiters auf ein nutzbares Temperaturniveau zu heben, werden innerhalb der mit Wärme zu versorgenden Gebäude zentral gesteuerte Wärmepumpen mit einer Gesamtleistung von ca. 5 MW eingesetzt. Je nach Gebäudealter und -nutzung wird so ein Temperaturniveau von 35°C bei Neubauten und 55°C bei Bestandsbauten zu Heizzwecken und 65°C für die in einigen Gebäuden vorgesehene zentrale Trinkwarmwasserbereitung zur Verfügung gestellt.

Die Kühlung der Gebäude erfolgt über den kalten Leiter, der über einen Wärmetauscher ohne weitere aktive Komponenten eine Medientemperatur innerhalb des Gebäudes von 15°C zur Verfügung stellt. Für die warme Jahreszeit bietet das System eine Summen-Kühlleistung von ca. 3 MW. Bei der Wärme- als auch der Kälteversorgung innerhalb der Gebäude kommen weitere Speicher zur Optimierung der Energieversorgung zum Einsatz.

Um die Flexibilität des sektorenkoppelnden Gesamtsystems noch weiter zu erhöhen, wird die Wärme- und Kälteversorgung durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Parkhauses neben der Technikzentrale ergänzt. Sie ermöglicht zum einen eine anteilige regenerative Stromeigenversorgung der Technikzentrale im Sommer und zum anderen das umweltfreundliche Laden von E-Fahrzeugen im Parkhaus.

Die Shamrock Energie GmbH (SEG) ist ein Unternehmen, das speziell zu dem Zweck gegründet wurde, das innovative Wärme- und Kälteversorgungskonzept im Shamrockpark umzusetzen. Jene Umsetzung umfasst die Planung, Errichtung, Unterhaltung und den Betrieb aller dafür erforderlichen Versorgungsanlagen bis zur Übergabe in den Heizräumen der zu versorgenden Gebäude, sowie die exklusive Belieferung der im Mischquartier ansässigen gewerblichen Einrichtungen und privaten Haushalte mit Wärme und Kälte.

Die SEG setzt sich aus den folgenden Partnern zusammen:

40 % Avacon Natur GmbH

40 % Stadtwerke Herne AG

20 % FAKT Energy Solutions GmbH

SEG hat gemeinsam mit weiteren Partnern für das neuartige Energieversorgungskonzept des Shamrockpark Quartiers im Verbund mit weiteren innovativen Quartierprojekten unter Federführung der E.ON SE einen Förderantrag (TransUrban.NRW) beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gestellt. Mit den Zuwendungsbescheiden vom 29.04.2020 entschied das BMWi das Vorhaben TransUrban.NRW im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ des 7. Energieforschungsprogramms zu fördern.

Avacon Natur 

Die Avacon Natur. Das sind wir: Tochter der Avacon Gruppe und starker Partner für regionale Energielösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern gestalten wir den Weg für unsere gemeinsame Energiezukunft. Die Avacon Natur realisiert seit Jahrzehnten nachhaltige und sektorenkoppelnden Energielösungen für Kunden aus Industrie, Gewerbe, Gesundheitswesen, Kommunen und Wohnungswirtschaft. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Planung, Realisierung und den Betrieb von energieeffizienten und innovativen Anlagen zur Wärme-, Kälte- und Stromversorgung.

Wir helfen auch Ihnen, sich  wirtschaftlich, nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen. Ihre Rentabilität in Einklang mit den Bedürfnissen der Natur zu bringen. Das ist unsere Mission. Der Weg dorthin kann nur über einen Umbau der Energieversorgung hin zu einer CO2-freien Welt erfolgen. Mit innovativen Ideen. Mit einem Blick über den Tellerrand. Mit Kompetenz.

Mit einem grundlegenden Verständnis für ökonomische und ökologische Sachverhalte. Zusammen finden wir Antworten auf die Veränderungen politischer, gesellschaftlicher und ökologischer Rahmenbedingungen. Wir machen Ihre Energieversorgung sicher, effizient und zukunftsfähig. Unser gemeinsamer Weg führt uns sicher noch weiter, denn die Energiezukunft wird mit innovativen Megatrends zur Dezentralisierung, Digitalisierung und  Dekarbonisierung noch vielfältiger. Seien Sie sicher: Wir loten auch hier den richtigen Pfad aus, damit Sie und Ihr Unternehmen sicher versorgt ins Morgen blicken können. Übrigens. Wenn Sie von uns und unserer Arbeit fast nichts bemerken, ist uns das am liebsten. Denn dann haben wir unser Ziel erreicht – eine „geräuschlose“, nachhaltige und zugleich wirtschaftliche Versorgung mit Energie.

Kurzporträt FAKT Energy Solutions GmbH

Ökologisches Energiemanagement für Logistik, Wohnen und Landwirtschaft

Die FAKT Energy Solutions GmbH begleitet konstruktiv beratend und verwaltend Energiethemen wie beispielsweise Energielösungen zu Photovoltaik, Energiespeichern, Elektromobilität, Smart Metern, Energiechecks und Energiemaßnahmen.

Die Immobilienwirtschaft wandelt sich zunehmend in eine ökologische und digitale Energiewelt. Insbesondere im kaufmännischen und technischen Gebäudemanagement spielt das Thema Energie eine zentrale Rolle. Die Bereitstellung energieeffizienter Lösungen ist damit ein strategischer Erfolgsfaktor für die gesamte FAKT-Unternehmensgruppe.

Energie mit Tradition und Zukunft

Seit fast 120 Jahren versorgen die Stadtwerke Herne ihre Kunden zuverlässig mit Energie. Stets auf der Suche nach neuen Wegen in der Energieversorgung- und -produktion, sind die Stadtwerke mit den Herausforderungen, Aufgaben und den Ansprüchen ihrer Kunden gewachsen. So hat das Herner Traditionsunternehmen den Schritt zum modernen Energiedienstleister erfolgreich gemeistert.

Service und individuelle Beratung für Geschäfts- und Privatkunden im Hinblick auf die Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Wasser bilden nur die Basis des Unternehmens. Energiesparende und klimafreundliche Angebote wie moderne Heizsysteme, Solar- oder LED-Technik bieten die Stadtwerke Herne unter ihrer Dienstleistungsmarke SMART-TEC an. Zu den Stadtwerken Herne gehört außerdem die Wanne-Herner-Eisenbahn und Hafen GmbH (WHE), die seit 1913 verkehrsträgerübergreifende Logistikkonzepte für den Güterverkehr anbietet. Mit klarem Blick Richtung Zukunft beteiligen die Stadtwerke sich an Projekten zur regenerative Energieerzeugung und gehen unterschiedliche Partnerschaften und Kooperationen für eine vielfältige und nachhaltige Unternehmensentwicklung ein.

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