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Künstlerinnen und Künstler der Psychiatrischen Klinik Lüneburg beim Malen

Lüneburg hat Energie

WintergARTen

Ein Schaufenster für kreative Projekte aus Lüneburg

Hier in der Hansestadt ist man gern kreativ! Was dabei entsteht, ist spannend, überraschend und immer wieder anders. Der WintergARTen gibt uns die Möglichkeit, mit kleinen, aber feinen Ausstellungen wechselnde Projekte in Szene zu setzen: Wir geben Kreativen eine Bühne, stellen Ideen vor, machen Appetit auf Kunst und lassen Passanten im Vorbeigehen Kunstwerke aus der Region entdecken.

Den Avacon WintergARTen finden Sie an unserem Hauptsitz direkt an der Lindenstraße 45.

Farbklang – Bilder aus der Malwerkstatt

ab 07. Oktober 2021 im Avacon WintergARTen

Zweimal in der Woche werden in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg höchstens die Leinwände behandelt. Unter Leitung von Christoph Fuchs treffen sich Patientinnen und Patienten zum freien Malen, Techniken und Motive werden individuell gewählt. „Ich gebe weiter, was ich mir im Laufe der Jahre angeeignet habe“, sagt Fuchs. „Wir sind alle keine Profis. Umso erstaunlicher ist oft, was hier alles entsteht!“ Genau das zeigen uns sechs im WintergARTen vorgestellte Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten – Bildern aus einer ganz besonderen Malwerkstatt

Die Künstlerinnen & Künstler

Christoph Fuchs

„Die Form ergibt sich beim Malen.“

Das Malen ist für Christoph Fuchs eine Leidenschaft, der er schon seit fast 20 Jahren nachgeht. Er legt Farbflächen über- und untereinander, spielt mit Techniken, Farben und Schraffuren. Für den gelernten Heilerziehungspfleger ist Kunst eine Inspiration für die Sinne – anregend, provozierend und voller Gegensätze.

Seit 10 Jahren leitet Fuchs die Malwerkstatt, die seitdem für viele zum festen Bestandteil des Alltags geworden ist: als Treffpunkt, kreativer Anstoß, Ruhepol oder auch einfach als Termin jenseits der Klinikroutine. Fuchs arbeitet gern mit Menschen zusammen. „Allein male ich nur, wenn ich Stille brauche oder mich ablenken möchte“, sagt er.

Antje Pauls

„Durch Kunst kann ich meine Gefühle zeigen.“

Ihre Bilder sprechen den Betrachter auf eine freundliche, direkte Weise an, sie erzählen von Tieren, Blumen und Landschaften. Antje Pauls malt gern gegenständlich, oft angeregt von Motiven wie Strand, Meer und Schiffen – oder auch von den Werken ihres Lieblingskünstlers William Turner.

Beim Malen lässt sie den Alltag bewusst hinter sich, bringt ihre Gefühle auf der Leinwand zum Ausdruck. „Die Rückmeldungen aus der Gruppe tun mir gut, das Malen ist eine Bereicherung“, sagt Antje Pauls. Sie begann vor zwei Jahren mit dem Zeichnen von Cartoonfiguren und entdeckte erst in der Gruppe die Acrylmalerei für sich.

 

Melanie Kalle

„Beim Malen komme ich zur Ruhe.“

Melanie Kalle findet in der Malerei einen Ausdruck für alles, was in Worten nicht ausgedrückt werden kann oder soll. „Manchmal kann Malen sehr meditativ sein“, findet sie. Und manchmal auch sehr sinnlich – zum Beispiel beim Arbeiten mit Pastellkreiden, die sie direkt mit den Fingern auf die Leinwand aufträgt.

Erst in der Tagesklinik entdeckte sie das Malen und Zeichnen für sich. Das Arbeiten in der Gruppe ist dabei Bereicherung und Inspiration für ihre Bilder, die oft aus der Situation heraus entstehen und mit denen sie auch immer wieder neue Techniken ausprobiert. Auf einen Stil will sich Melanie Kalle nicht festlegen – für sie ist die Freude an der Farbe das Entscheidende.

 

Björn-Christopher Woldt

„Harmonie spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben.“

Das Malen und Zeichnen wurde ihm in die Wiege gelegt. „Ich habe sehr viel von meinem Vater gelernt, er ist mein Vorbild“, sagt Björn-Christopher Woldt. „Auch meine Mutter hat meine Kreativität immer gefördert.“ Heute entdeckt er immer wieder neue Techniken und Motive für sich.

Die Liebe zum Impressionismus ist in seinen Bildern deutlich spürbar. Ihn faszinieren Wasser und Landschaften, ihre Bewegung, ihre unterschiedlichen Farb- und Lichtstimmungen. Aber auch die Porträtmalerei hat für ihn ihren besonderen Reiz. „Harmonie war immer wichtig in meinem Leben, und das sieht man auch an der Art, wie ich meine Bilder gestalte“, erklärt Björn-Christopher Woldt.

Friederike Elfers

„Das Malen holt mich ins Hier und Jetzt.“

Mit zarten Strichen entstehen aus der Hand von Friederike Elfers berührende Bilder von Weite und Geborgenheit. Das Malen ist für sie eine Leidenschaft, die sie bereits in verschiedenen Kursen der KVHS verfeinert hat; Pastellkreiden, Rötelstifte und Graphit sind heute ihr bevorzugtes Handwerkszeug.

„Wenn ich male, bin ich ganz in der Gegenwart. Ich spüre, was mich bewegt, und dass das Gemalte etwas mit mir zu tun hat“, sagt Friederike Elfers. Ihre Motive sind gegenständlich und detailreich, gleichzeitig lassen sie viel Freiraum für eigene Gefühle und Interpretationen. Sie selbst liebt besonders die Werke von Max Liebermann und Käthe Kollwitz.

Carlos König

„Wenn ich ein Bild gestalte, vergesse ich alle schlechten Gedanken und bin glücklich.“

Carlos König liebt große Formate in Acryl: Mit Schwamm, Spachtel und
Farbrolle schafft er abstrakte Farbflächen, die man am liebsten nicht nur
betrachten, sondern auch betasten möchte. Er arbeitet zügig, konzentriert,
intensiv, seine Lieblingsfarbe Rot ist als leuchtender Kontrast in fast allen
Bildern präsent.

Der Lüneburger mit den südamerikanischen Wurzeln interessiert sich schon lange für Kunst und Kunstwerke, fand aber erst vor zwei Jahren selbst zur Malerei. Mit Leidenschaft experimentiert er seitdem mit Farbe und Strukturen. „Kunst ist für mich wie eine Religion“, sagt er. „Sie gibt mir Kraft und Ruhe.“

Mehr über Avacon in Lüneburg

Als Energieversorger haben wir viele Rollen: Wir sind Netzbetreiber für Strom und Gas, Wasserversorger, Mitgestalter der Energiewende, Arbeitgeber, Ausbilder, Partner der Kommune, Sponsor und Förderer von Kuns und Kultur. All das tun wir gemeinsam mit Stadt und Menschen - denn Lüneburg hat Energie!